Druckschrift 
1 (1838)
Entstehung
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''crtigcn Blick meines Sohnes, wie vor dem eisernenGcmüth des Inquisitors verbergen."

Als Lcila das königliche Zelt betrat, bemerkteJsabclla, die sich allein daselbst befand, mitleidig denzitternden Schritt; und als Jene, dem Befehl derKönigin gehorchend, den Schleier anfschlug, sprachendie Blässe ihres Gesichtes und die frischen Thräncn-spurcn mit mehr Erfolg zn ihren Gunsten im Gcmüthder hohen Frau, als all die frommen SchmähungenTorqncmada's gewirkt hatten, um gegen die Verlassenecinzunchmcn.

Mädchen," sprach Jsabclla crmnthigcnd,Du bistwol durch die Tollheit des gedankenlosen jungen Prin-zen sehr gcangstigct worden. Denk nicht mehr daran.Bist Du aber wirklich so, wie ich mir Dich vorzustcllcngewagt, und für welche ich Dich gegen Andere bereitsmit Bestimmtheit anSgcgcbcn habe, so unterwirf Dichohne Zaudern den Mitteln, die ich Dir nennen will,um in Zukunft Annäherungen zu verhüten, die Dichum Deinen guten Namen bringen müßten."

Ach, meine Gebieterin," rief Lcila, indem sicneben der Königin ans ein Knie nicdcrsank,mit höch-ster Freude und Dankbarkeit will ich jede Freistätteannchmcn, die mir Friede und Einsamkeit bietet."

Die Freistätte, zn der ich Deine Schritte leitenmöchte," crwicdcrtc Jsabclla sanft,ist wirklich einesolche, deren Einsamkeit heilig, deren Friede der Friededes Himmels ist. Doch hievon später. Du willst also