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1 (1838)
Entstehung
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115
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glaubend, >'n diesem Punkt mindestens werde ihre Ant-wort angenehm sepn.Er verwirft, er verachtet, erverabscheut den Manrcnglanben, mit" (setzte sie bei)fast allzuwildcm Eifer/'

Du thcilst also diesen Eifer nicht? Nim, verehrter im Geheimen die christlichen Gebräuche?"

Lcila senkte den Kopf und antwortete nicht.

Zch verstehe Tein Stillschweigen. Und in welchemGlauben, Mädchen, wurdest Du unter seinem Dachaufgezogen?"

Ich weiß nicht, wie man denselben unter denMenschen nennt," crwicdcrte Leila mit einiger Festig-keit,aber cs ist der Glaube an den Einen Gott, derseine Erwählten beschützt und ihre Leiden rächen wirdden Gott, der Erde und Himmel geschaffen und ineiner götzendienerischen und umnachtetcn Welt die Kundevon sich und seinen heiligen Geboten von Jahrhundertzu Jahrhundert durch den Mund eines einzigen Volkesin den Ebenen Palästina's und an den Bächen desHebron fortgclcitct hat."

Und in dickem Glauben wardst Du von DeinemVater erzogen, Mädchen?" bemerkte der Dominikanerruhig.Ich habe genug. Bleib hier in Frieden, wirsehen »ns vielleicht bald wieder."

Die letzten Worte wurden mit einem sanften,ruhigen Lächeln gesprochen, einem Lächeln, worinstarrende Augen und brechende Herzen oft das Vor-zeichen der Folter und des Holzstoßes gesehen hatten.

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