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daß cr hier nachgebcn müsse, hüllte er den Mantel umsich und verließ das Zelt ohne eine Antwort.
Blaß und zitternd — mit einer vielleicht nicht min-der empfindlichen, wen» auch unbestimmter» und ver-wirrter» Angst, als diejenige, aus welcher sie so ebenbefreit worden, — stand Lcila vor dem Mönch.
„Setze Dich, Tochter des Ungläubigen," sprachTorqucmada, „wir möchten uns mit Dir untcrrcdcn,und, so lieb Dir — ich sage nicht Deine Seele, dennach, von dem Werth dieses Schatzes weißt Du nichts— aber merk mich, Weib, so lieb Dir die Erhaltungdieser zarten Glieder und dieser gehaltlosen Schönheitist, beantworte mir wahr, was ich Dich fragen werde.Der Mann, der Dich hierher gebracht hat — ist crDein Vater?"
„Ach," cntgcgncte Lcila fast ohnmächtig vor Schreckenüber diese rauhe, drohende Anrede, „cr ist in Wahr-heit mein einziger Verwandter."
„Und sein Glaube — seine Religion?"
„Ich habe ihn nie beten sehen."
„Hm! cr betet nie — ein bemcrkcnswcrthcr Um-stand ! Aber zu welcher Sekte, welchem Glauben be-kennt cr sich?"
„Das kann ich Dir »ich beantworten."
„He, cs gibt Mittel, die Dir eine Antwort ab-trotzcn können. Mädchen, sey nicht so hartnäckig;sprich! glaubst Du, cr diene dem Tempel des Moham-medaners ?"
„O nein, nein!" rief die arme Lcila lebhaft auö,