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einer Liebe, die entehrend für Euch und eine Schwachfür mich selbst ist?''
„Süße," crwicdcrtc Don Juan mit leichtem Lachen,„Du hast im den Mauern da drüben eine Sittcnlehreerhalten, wovon sonst die Mohrcnmädchcn, falls dasGerücht ihnen nicht Unrecht thut, wenig wissen. Er-laub mir, Dich eine leichtere Moral und eine gesündereLogik zu lehren. Es ist nicht entehrend für einen christ-lichen Prinzen, eine Schönheit, wie Tu, aiiznbctcn;cs ist keine Schmach für ein als Geisel gegebenesMädchen, wenn der Jnfant Spaniens ihr die Huldi-gung seines Heraus darbringt. Doch wir verlierenZeit. Aufpasser, neidische Zungen und wachsame Augenfind »in uns her, und nicht oft kann ich sie so vermei-den, wie ich letzt gcthan habe. Schönste, höre mich!"— und diesmal gelang cs ihm, die Hand zu fassen,die vergebens gegen seine Umschlingung ankämpftc —„warum so spröde? was kann ein weibliches Herzwünschen, das ich, mein Liebchen, nicht auf Dich ans-schütten könnte? Sprich nur ein Wort, und ich willDich aus dieser Umgebung wegtragen, die für Deinezarten Augen fich nicht gebührt, zauberisches Mädchen.Unter dem Zelt von Fürsten sollst Du ruhen, und inGärten von Orangen und Noscn auf die SchwüreDeines Anbeters horchen. In diesen Armen wirst DuDich nach keiner Barbarcnhcimat, keiner dem Schicksalverfallenen Stadt zurncksehncn. Und macht Dich DeinStolz taub gegen die Stimme der Natur, so wisse,daß die edelsten Frauen Spaniens sich in eifersüchtiger