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1 (1838)
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unwiderstehlicher Gewalt über ihn herein: er warf sichin Mnsa's Arme.

Vergib mir/" sprach er mit gebrochener Stimme,vergib mir! Wie könnt' ich Dir also Unrecht thun?Ja/' fuhr er fort, indem er sich von der cdrln Brusterhob, an der er sich einen Augenblick einer nicht un-männlichen Weichheit hingcgcbcn;ja, Prinz, DeinBeispiel beschämt mich, aber es feuert mich an.Granada soll fortan zwei Führer haben, und bin ichneidisch auf Dich, so soll cs in Folge einer Nacheife-rung scpn, die Du nicht tadeln kannst. Zurück Wachen!Misnur, he, Misnnr! Verkünde mit Tagesanbruch,daß ich selbst die Truppen in der Vivarrambla musternwerde. Doch halt" und seine Stimme schwankteund ein Schatten zog über seine Stirndoch halt;komm Du vielmehr mit Tagesanbruch zu mir und ichwerde Dir meine Befehle crthcilcn."

O mein Sohn, warum zaudern?" rief die Köni-gen,warum schwanken? Führe Deinen königlichenEntschluß aus und....."

Still, Mutter," cntgegnetc Boabdil, seine ge-wöhnliche Fassung wieder gewinnend,und weil Dujetzt mit Deinem Sohne zufrieden, so laß mich alleinmit Musa."

Die Königin seufzte tief auf; aber in BoabdilsRuhe lag etwas, das sie eher cinschüchtertc, als dieAusbrüche seines Affektes. Sic schlug de» Schleier umsich und schritt langsam und widerstrebend aus demZimmer.

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