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unwiderstehlicher Gewalt über ihn herein: er warf sichin Mnsa's Arme.
„Vergib mir/" sprach er mit gebrochener Stimme,„vergib mir! Wie könnt' ich Dir also Unrecht thun?Ja/' fuhr er fort, indem er sich von der cdrln Brusterhob, an der er sich einen Augenblick einer nicht un-männlichen Weichheit hingcgcbcn; „ja, Prinz, DeinBeispiel beschämt mich, aber es feuert mich an.Granada soll fortan zwei Führer haben, und bin ichneidisch auf Dich, so soll cs in Folge einer Nacheife-rung scpn, die Du nicht tadeln kannst. Zurück Wachen!Misnur, he, Misnnr! Verkünde mit Tagesanbruch,daß ich selbst die Truppen in der Vivarrambla musternwerde. Doch halt" — und seine Stimme schwankteund ein Schatten zog über seine Stirn — „doch halt;komm Du vielmehr mit Tagesanbruch zu mir und ichwerde Dir meine Befehle crthcilcn."
„O mein Sohn, warum zaudern?" rief die Köni-gen, „warum schwanken? Führe Deinen königlichenEntschluß aus und....."
„Still, Mutter," cntgegnetc Boabdil, seine ge-wöhnliche Fassung wieder gewinnend, „und weil Dujetzt mit Deinem Sohne zufrieden, so laß mich alleinmit Musa."
Die Königin seufzte tief auf; aber in BoabdilsRuhe lag etwas, das sie eher cinschüchtertc, als dieAusbrüche seines Affektes. Sic schlug de» Schleier umsich und schritt langsam und widerstrebend aus demZimmer.
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