Druckschrift 
1 (1838)
Entstehung
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Musa," sprach Boabdil, als cr allein mit demPrinzen war, und heftete seinen großen, gedankenvollenBlick ans die dunkeln Augen des Gefährten,erinnerstDu Dich, wie oft in untern lungern Tagen unser Ge-spräch auf jene geheimnisvollen Gegenstände fiel, wel-chen die Weisen unseres Ahncnlandcs ihre tiefste Wissen-schaft wcihcten? die Näthscl der Sterne, die Kundedes Schicksals, die Forschungen in der verhüllten Zu-kunft, aus welcher die Geschicke der Völker und Ein-zelnen geboren werden? Du erinnerst Dich, Musa,daß für solche Studien mich die Wechsclfällc undSchmerzen meines eigenen Lebens schon in der Kind-heit, daß mich für diese Studien die seltsamenSchicksale, die mir in der Wiege den Namen El Zo-gopbi gaben, geneigt machen mußten. Auch Du ver-achtetest dergleichen Beschäftigung und die Wissenschaftunserer Ahnen nicht, vbwol Du, mir ungleich, stetsmehr zur That als zur Betrachtung Dich neigtest; wasDu auch im Innern glauben mochtest, cs hatte wenigEinfluß auf Deine Unternehmungen. Mit mir war esanders: jedes Lcbcnsercigniß trug dazu bei, meinefrüh gefaßten Ansichten zu bestärken, und auf dem jetzi-gen Wendepunkt meines Geschicks habe ich mich undmeinen Thron eher unter die Hut von Geistern alsvon Menschen gestellt. Dies allein hat mich für diellnthätigkcit den Lcbcnsschlummer der Alhambradie Meutereien meines Volkes entschädigt. Ich lächeltewenn Feinde mich umgaben, Freunde mich verließen,denn ich war mindestens wenn ich nur die glückliche

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