Druckschrift 
1 (1838)
Entstehung
Seite
80
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Noch sprach cr, als ein Horn in der Entfernunggehört ward, und das angestrengte Ohr der Rittervernahm nabenden Hnfschlag.

Wir sind gerettet/' rief Estcvon de Suzo», underhob sich in den Bügeln. Während seiner Wortebrach ein Strom arabischer Rosse über die kleine Schaarherein, und Estevon sah die dunkeln Augen und diebebende Lippe Mnsa'S Ben Abil Gasan gegen sichhcrannahcn. Nie vielleicht bis jetzt hatte der edleRitter Furcht gekannt; jetzt aber, diesem unwidersteh-lichen Feind gegenüber, stand ihm das Herz still.

Der Satan leitet seine Klinge," dachte de Sn;on,aber erst gestern Morgen ward ich gefeit." DieserGedanke stellte seinen gewohnten Muth wieder her,und er sprengte dem Säbel des Mohren entgegen.

Der Angriff kam Diesem unerwartet. Sein Pferdglitt auf dem von Blut schlüpfrigen Boden ans, undsein aufgehobener Säbel konnte nicht mehr thnn, alsdie Kraft von SnzonS riesigem Arm etwas brechen;doch das Schwert des Ritters fuhr, den Säbel ab-schlagcnd, auf den Turban des Mohammedaners nie-der, drang mitten durch dessen Falten, und ward nurdurch die bewundernswürdige Festigkeit der ihn schützen-den Stablkcttchcn gehemmt. Der Stoß warf denMauren zu Boden. Er rollte unter den Sattelgurtseines Gegners.

Sieg und St. Jago!" rief der Ritter.Mnsaist -"

Der Satz blieb auf ewig unbccndct. Die Klinge