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Allmälig jedoch fanden sich viele der Gefährten beiihrem Führer wieder ein, endlich sah man auch dengrünen Mantel Don Alonso's de Pacheco außerhalbdes Gehölzes wehen, und Villcna wünschte sich Glückzur Rettung seines Bruders. Gerade in diesem Augen-blick jedoch setzte ein maurischer Ritter in vollem Renn-lauf auf Pacheco an. Der Maure trug, gegen dieSitte der saracenischen Edcln, nicht die schwere christ-liche Rüstung, sondern das leichte Panzerhemd deralten Helden von Arabien oder Fez. Sein durch Kett-chen vom feinsten Stahl geschützter Turban war vonblendendem Weiß, und von gleicher Farbe erschien seinLcibrock und kurzer Mantel; an seinem linken Armhing ein kleiner, runder Schild, in der rechten Handschwebte eine lange, dünne Lanze. Als dieser Reiterauf einem Pferd, aus dessen Nabcnfarbc nicht ein ein-ziges weißes Härchen verschimmelte, gegen Pachecohcranflog, hielt Christ und Mohr den Athcm an. BeideNationen achteten cs für einen Frevel, den Kampfzwei so berühmter Helden zu durchkreuzen.
„Gott stehe meinem braven Bruder bei!" mur-melte Dillena ängstlich. „Amen" sprach seine Umge-bung, denn Alle, welche Zeugen der wildesten Tapfer-keit in diesem Kriege gewesen, zitterten, als sic dasweiße Gewand und das schwarze Roß Musa's DenAbil Galan erkannten. Und andrerseits stand kein un-würdiger Feind dem Ungläubigen entgegen. „Der Stolzdes Turniers und der Schrecken des Kriegs" war der