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„was soll die Wette gelten, wessen Lanze beut eineschöne Mohren um die größte Zahl ihrer Anbeterbringt?"
„Mein Schwert gegen Eucrn Zelter," versetzteDon Alonso de Pachcco, die Anssordcrnng annehmcnb.
„Gut. Doch da wir eben von Schönheit sprechen,wäret Ihr vorigen Abend im Zelte der Königin, edlerMarqncß? Es ist um ein neues Mädchen reicher ge-worden, deren plötzliche Erscheinung sich Niemand zuerklären weiß. Ihre Augen würden den Glanz derCava verdunkelt haben, und war' ich Rodrigo, so hätt'ich um ihr Lächeln eine Krone prcisgcgcben."
„Ja," versetzte Villcna, „ich hörte von ihrerSchönheit; ein Pfand von einem der Mohrenvcrräthcr,mit welchen der König (die Heiligen wollen ihn seg-nen 0 um die Stadt feilscht. Man sagt mir, der Prinzsep von der Königin wegen der Aufmerksamkeiten, dieer dem Mädchen erwies, hart getadelt worden."
„Und diesen Morgen sah ich den furchtbaren VaterThomas allein in des Prinzen Zelt. Wohl bekommeDon Inan die Lektion. Die Vorlesungen des Mönchsgleichen der Algarroba; * getrocknet mag sic recht ge-sund scyn, aber frisch genommen ist sic gewaltig hartund bitter."
In diesem Augenblick sprengte einer von den unter-geordnetem Offizieren zu dem Marqncß und sagte ihmEtwas ins Ohr.
* Eine in Spanien gewöhnliche Hülsenfrucht.