theilS in dcr Aussicht auf ein Scharmützel mit denumher schwärmenden feindlichen Streifern. Das bcst-auSgcrüstetc dieser Geschwader war vom Marqueß vonDillena und dessen heldenhaftem Bruder, Don Alonsode Pacheco, befehligt. Viele vom besten Blut Spa-niens hatten sich diesem Trupp angcschlosscn, denn indem ritterlichen Heer dcr Christen eiferten die Offizieremiteinander, wer die gemeinen Soldaten durch Thatenpersönlichen Muthcs am meisten verdunkeln könne, undVillcna's Name bildete einen Anziehungspunkt für diefeurigen Gcmüthcr, die aus der allgemeinen Unthätig-keit in Ferdinands staatSklugem Feldzug hcrauszukom-men sich sehnten.
Die jetzt hoch gestiegene Sonne schimmerte in denglänzenden Waffen und prachtvollen Wimpeln vonVillcna's Zug, als derselbe in einen fruchtbaren, wal.digcn Bezirk einbeugte, dcr die Bergwand der Begasäumt, und die Reinheit des Tages, die Reize dcrUmgebung, die Hoffnung und Aufregung, welche dasUnternehmen cinflößte, belebten den ganzen Haufen.Die strenge Kriegszncht ward bei dergleichen Erpcditio-ncn oft nachgelassen, in der Gewißheit, daß fic nöthi-gcnfalls sogleich wieder aufcrlegt werden könne. Fröh-liches, lautes Gespräch, unterbrochen hie und da vonkurzen Liedern, ertönte aus den Reihen dcr Soldaten,und selbst in dcr cdlcrn Gruppe um Villen« her be-merkte man jetzt den sprüchwörtlichcn Ernst der Spa-nier weniger.
„Nun, Marqueß," sagte Don Estevon de Suzon,