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1 (1838)
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handelte?" Er hielt einen Augenblick an, winkte hier-auf den Mauren sich zu entfernen, und fuhr sodannmit lauter Stimme fort:Almamcn, antworte mir dieWahrheit: hast Du das christliche Lager mit irgendeinem Aufträge vom König aufgesucht?"

Nein."

Bist Du mindestens außerhalb der Mauern ausAuftrag dcS Königs?"

Din ich es, so war' ich ein Derräther am König,wenn ich sein Gchcimniß enthüllte."

Du gibst mir starken Verdacht, Santon," ver-setzte Musa nach einer Pause;ich weiß, Du bistmein Gegner, und ich glaube, Deine Einflüsterungenhaben des Königs Ohr gegen mich, gegen sein Volkund seine Pflicht vergiftet. Doch gleichviel; Dein Lebenist Dir für jetzt geschenkt; Du bleibst bei uns, undmit uns sollst Du zum Könige zurückkchrcn."

Doch, edler Musa."

Ich Hab' cs ausgesprochen! Bewachet den Santon;setzt ihn auf eines unserer Thicrc; er muß mit uns inunserem Hinterhalt bleiben."

Wahrend Almamcn sich fruchtlos gegen seine Ge-fangcnhaltung ereiferte, war im christlichen Lager Allesnoch still. Endlich als die Sonne über die Berge auf-zustcigcn begann, deutete erst ein Gemurmel und dannein Getöse auf kriegerische Vorbereitungen. MehrfacheReiterhaufcn, unter tapfcrn, erfahrenen Anführern,bildeten sich zu verschiedenen Geschwadern und gingenauf verschiedenen Wegen ab, thcilS um Futter zu holen,