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Diese Meinung fand das Ucbergcwicht, und mitheimlichem Zähneknirschen mußte Mmamen den Bauerndurch den dickestcn Thcil des Gehölzes folgen. Endlichhielt der Zug auf einem halbrunden, üppigen Rasenplatzan, wo einiges Dich ruhig grasete und eine nochgrößere Zahl von Landleuten auf dem Boden lag.
„Wen bringt ihr da?" fragte eine Stimme, welchedas Blut aus Almamens Wange zurückschcuchtc, undein Maure von gebietendem Anschn erhob sich aus derMitte seiner Brüder. „Beim Bart des Propheten, cSist der falsche Santon I Was thust Du außerhalb Gra-nada's um diese Stunde?"
„Edler Musa," gab ihmAlmamcn zurück, welcher,bei aller Betroffenheit, daß Derjenige, den er für seinOpfer gehalten, so räthsclhaftcrweise sein Richter ge-worden, mindestens den Schein der Fassung beibchiclt— „nur meinem Herrn, dem König, Hab' ich hierüberRede zu stehen; auf seinen Befehl bin ich hier."
„Du weißt," cntgcgnctc Musa mit finstererStirne, „daß Dein Leben ohne Widerspruch verwirktist? Zeder Bewohner Granada'S, der sich zwischenSonncnuntcr- und Aufgang vor den Mauern betretenläßt, stirbt den Tod des VcrräthcrS und UcbcrläufcrS."
„Ausgenommen die Diener der Alhambra," ant-wortete der Jsraclite, ohne die Züge zu verändern.
„Ah!" flüsterte Musa vor sich hin, und ein schmerz-licher Gedanke schien ihn plötzlich zu durchfahren, „wär'es möglich, daß das Gerücht der Stadt Recht hätte,und Granada'S Beherrscher mit dem Feinde unter-