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„DicscS Schreiben, mächtiger Ferdinand, enthältdie Artikel unseres Vertrags."
„Ha, Mensch, willst Dn uns der Gefahr auS-setzen, daß die ganze Welt erfahre, wie unsere könig-liche Unterschrift unter Verhandlungen mit DeinesGleichen stehe? Des Königs Wort ist des KönigsVerbindlichkeit."
Der Hebräer nahm die Nolle mit unzerstörbarerRuhe zuruck. „Mein Kind," sprach er — „will DeineMajestät mein Kind znriickrufcn lassen? wir wollenscheiden."
„Ein hartnäckiger Bettler, dies, bei der heiligenJungfrau," murmelte der König, und setzte dann lauthinzu: „gib mir das Papier, ich will seinen Inhaltprüfen."
DicWortc hastig mit dem Auge übcrlanfcnd, schwiegFerdinand einen Moment, zog dann das Schreibzeugzu sich, Unterzeichnete und gab die Rolle an Almamcnzurück.
Der JSraclitc küßte sic dreimal mit orientalischerEhrfurchtsbczcugung, und steckte sic dann wieder inden Busen.
Ferdinand blickte ihn fest und forschend an. Erlas tief in den Charakteren der Menschen; aber überdenjenigen seines Gastes kam er nicht ins Reine.
„Und wie, Fremdling, wie kann ich Dir trauen,der selbst dem einen Könige nicht traut und den andernverkauft?"
„König," erwiedcrtc Almamcn (seit seiner Jugend