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gewöhnt mit den Inhabern noch absoluterer Throne zuverkehren und sic zu beherrschen), „König, wenn Duglaubst, ich handle bei diesem unserm Vertrage nachpersönlichen und selbstischen Interessen, so darfst Dunur den Dienst, den ich Dir leiste, mein eigenes In-teresse befördern lassen, und die Kenntniß des mensch-lichen Herzens muß Dir sagen, daß Du einen eifrigenund unterwürfigen Sklaven an mir gewonnen hast.Glaubst Du aber, ich habe minder niedrige Gesinnun-gen an den Tag gelegt und höhere Eigenschaften ent-wickelt, als wer bloS schmutzigen Gewinn zu erhandelnstrebt: solltest Du Dich dann nicht freuen, daß derZufall Dir Jemand in den Weg geworfen, dessen Geistund Talente zu Deinem Werkzeuge gemacht werdenkönnen? Betrüge ich den andern König, so ist dieserAndere mein Todfeind. Betrügst nicht auch Du, derBeherrscher ganzer Heere, Deinen Gegner? Der Mohrist ein schlimmerer Feind von mir als von Dir. Dinich, weil ich einen Feind betrüge, unwürdig einemFreund zu dienen? Wenn ich, ein einzelner Menschund dem Mohren durch kein Band der Verwandtschaftangchörig, dennoch über die Geheimnisse des Palastesgebieten und die Beschlüsse der bewaffneten Macht ver-eiteln kann, habe ich damit nicht beurkundet, daß ichJemand bin, aus dem ein weiser König einen nützlichenDiener zu machen vermag?"
„Du bist ein gewandter Schlußmachcr, mein Freund,"sagte Ferdinand mit freundlichem Lächeln. „Friede scyBnlwer'S Romane. I^XXV. 5