Druckschrift 
1 (1838)
Entstehung
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König," sprach er mit strengem Lächeln.Ich verkauftsic, um das Löftgcld für meine Freunde zu gewinnen."

Ucbcrmüthigcr!" crwicdcrtc Ferdinand beleidigt.Doch sprich, Mensch; sprich!"

Wenn ich, eh zwei Wochen vorüber, GranadaDir übergebe, was soll mein Dank ftpn?"

Du sprachst, als wir das lctztcmal beisammenwaren, von Immunitäten der Juden."

Der ruhige Dominikaner blickte, als der Königdiese Worte sprach, empor, bekreuzte sich und nahmdann seine dcmüthigc Stellung wieder ein.

Ich fordere für das Volk Israels," cntgcgncteAlmamc»,freie Bcfugniß in der Stadt Handel zutreiben und zu wohnen, seinem Beruf nachzugchcnund blos denjenigen Gesehen und Abgaben unterworfenzu ftpn, welchen auch die christliche Bevölkerung Folgezu leisten hat."

Die gleichen Gesetze und Abgaben! Hm! Einsolches Zugeständnis; unterliegt Schwierigkeiten. Wennwir cs abschlügcn?"

So ist unsre Unterhandlung abgebrochen. Gibmir das Mädchen zurück Du bedarfst fortan dcögeforderten Pfandes nicht mehr. Ich kehre in die Stadtzurück und sehe Dich nie wieder."

Bei aller StaatSklughcit und all dem kalten BlutFerdinands hatte er doch die gebieterische, stolze Arteines sicggckröntcn, von einer Reihe von Königen ab-gestammtcn Fürsten. Unwillig über den entschlossenenTon des Fremden biß er sich in die Lippen.