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mich, aber ich will nicht vergessen, dass Gott überAllen ist."
Die Hand des Spaniers von fich weisend, sprachsie: „Geh voran, ich folge Dir!" und verließ das Zeltmit sicherem, ja majestätischem Schritt.
„Und nun/' fragte der König, als er mit demDominikaner und Almamcn allein war, „wie stchtSmit unfern Hoffnungen?"
»Boabdil," entgcgnctc der Jsraclitc, „ist sowolgegen sein Heer, als gegen dessen Führer Musa auf-gebracht; er will die Alhambra nicht verlassen, unddiesen Morgen, eh' ich aus der Stadt ging, befand sichMnsa selbst im Kerker des Palastes."
„Wie?" rief der König, von feinem Sitz auf-fahrend.
„Mein Werk!" fuhr der Hebräer kalt fort. „DieseHände sind cs, die für Ferdinand von Spanien dieSchlüssel fertigen, womit er Granada aufschlicsst."
„Und königlich soll Deine Belohnung scyn," er-wicdcrtc der Monarch., „Einstweilen empfange diesenErstling unserer Gunst."
Damit nahm er eine massivgoldcnc Kette von derBrust, deren Ringe künstlich mit Edelsteinen besetztwaren, und reichte sic dem Israeliten hin. Almamcnrührte sich nicht. Eine dunkle Rothe auf seinen Zügensprach die Gefühle auö, die er mit Schwierigkeit unter-drückte.
»Ich verkaufe meine Feinde nicht um Gold, großer