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mit eher sanfter als stolzer Würde; „welches Pfandkönnte unter Fürsten geheiligter sehn ? Doch nichts mehrhievon: wie geht cs in der empörerischen Stadt?"
„Darf dieses Mädchen sich entfernen, eh' ich mei-nem Herrn, dem König, Antwort gebe?" fragte Al-mamen.
Der jun-e Prinz sprang auf. „Soll ich die Neu-verpfändctc meiner Mutter zuführcn?" sprach er zuFerdinand mit leiser Stimme.
Der König lächelte halb: „Der heilige Vater wäreein besserer Führer," crwiedcrtc er in gleichem Ton.Aber obwol der Dominikaner cS gehört, behielt erseine bewegungslose Stellung dennoch bei, und derKönig wendete sich nach einem kurzen Blick auf denMönch von diesem wieder ab. „Gut, Juan," spracher, mit einem Vorsicht empfehlenden Winke des Augs,„Pcrez soll Dich zur Königin begleiten: kehre zurück,sobald Dein Auftrag vollzogen ist; wir bedürfen Dei-ner Gegenwart."
Während dieses Gesprächs zwischen Vater undSohn flüsterte der Hebräer in seiner heiligen SpracheWorte des Trostes und der Beruhigung in das Ohrdes Mädchens, die jedoch nur wenig von der gewünsch-ten Wirkung zu haben schienen, denn plötzlich warf sichJene an seine Brust, schlang ihre Arme um ihn undrief im höchsten Affekt, in der gleichen Sprache: „Omein Vater, was Hab' ich gcthan? — warum michvon Dir weisen? — warum Dein Kind dem Fremdenanvertraucn? — Schone meiner — schone meiner."