Druckschrift 
1 (1838)
Entstehung
Seite
58
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nicht wieder ans, bis Pcrcz abermals erschien und denIsraeliten Almainen hcrcinfnhrtc, begleitet von einerweiblichen Gestalt, deren langer, bis auf die Füßehinabreichcndcr Schleier weder ihre schönen Verhält-nisse , noch ihre zitternde Bewegung verhüllen konnte.

Als ich das lctztcmal in Deine Gegenwart zngc-lasscn ward, großer König," sprach Almamen,stelltestDn die Aufrichtigkeit und Treue Deines Dieners inFrage; Dn fordertest ein Pfand für meine Zuverlässig-keit und brachst bis dahin jede weitere Unterredung ab.Sich, ich stelle unter Deine königliche Obhut diesesMädchen das einzige Kind meines Hauses ichvertraue Dir ein Leben, das mir thcurer ist, als meineigenes."

Du hast uns Wort gehalten, Fremdling," cr-wiedertc der König mit jener sanften, melodischenStimme, die seine tiefe List und seinen unbeugsamenWillen so wohl verbarg;das Mädchen, das Du miranvcrtraucst, soll unter die Frauen meiner königlichenGemahlin gereiht werden."

Herr," antwortete Almamcn mit Ernst,Du hastjetzt die Gewalt über Leben und Tod von all Dem,wofür, ausgenommen mein Volk und meine Religion,mein Her; ein Gebet aussprcchcn, oder eine Hoffnungnähren kann. Ohne Bedenken, ohne Furcht übergeb'ich Dir dieses feierliche Pfand. Dir überlicfrc ich eineGeißel, von Dir Hab ich blos ein Versprechen."

Aber cs ist das Versprechen eines Königseines Christen und eines Ritters," entgcgnete Ferdinand