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„Meine Gegenwart, mein Sohn, wird hoffentlichEure Unterredung mit dem Ungläubigen nicht stören —da Ihr doch einmal der Ansicht sepd, die Wcltklugheitfordere ein Gespräch mit den Männern Belials."
„Durchaus nicht, — durchaus nicht," cntgcgneteder König rasch, und flüsterte dann vor sich hin: „wiewunderbar doch dieser heilige Mann in all' meineRegungen und Entschlüsse dringt!" Laut setzte er hinzu:»Laß den Boten ciiitrctcn, Pcrez."
Pcrez verbeugte sich und verschwand.
Diese Zeit über saß der junge Prinz in lautlosemSchweigen auf seinem Stuhl, und auf den zartenZügen lag ein Ausdruck von Ucbcrdruß, der kein gün-stiges Vorzeichen für seine Tauglichkeit zu dem strengenGeschäft abwarf, für welches der weise Vater ihnhcranzubildcn bemüht war. Freilich neigte sich seinAlter noch eben so sehr als seine Seele dem Vergnügenzu; der Lärm des Lagers war für ihn noch eine bloßeFcicrtagsprozession — der Marsch eines Heeres ein er-heiterndes Schaugcprängc, der Hof ein Bankett, derThron der beste Sitz an der Tafel. Das Leben despräsumtiven Nachfolgers zum Leben des regierendenKönigs verhält sich wie der Zauber der Hoffnung zumsatten Ucbcrdruß.
Die kleinen grauen Augen des Mönchs liefen überseine beiden königlichen Gesellschafter mit scharfem,durchdringenden Blick hin, und ließen sich daun mitdem Anschn der Dcmuth auf die reichen Teppiche nie-der, die den Boden bedeckten. Don da schlug er sie