Druckschrift 
1 (1838)
Entstehung
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Abdalla, um keines andern Verbrechens, als seinerbcrnfcncn Schätze willen, hinschlachtcn und scincii Leibaufschncidcn sehen, um die Juwelen anfzuspürcn, dieer verschlungen haben sollte. Er hatte cS gesehen, und,so jung er war, Rache geschworen. Ein entfernterVerwandter brachte den Vcrwaisctcn nach einem vorVerfolgung gesicherter» Lande, und der Kunstgriff, mitwelchen, die Juden ihren Ncichthnm zu verstecken wuß-ten, indem sic denselben in verschiedenen Städten zer-streuten, rettete dem Geflüchteten die Kostbarkeiten,wonach Granada's Tyrann die Hand anSgestreckt.

Der größere Thcil der damals bekannten Weltwar von Almaincn besucht und mehrere Jahre am Hofdes Sultans von Egypten zugcbracht worden, das im-mer noch in dem Nus dunkler Wissenschaft und magi-scher Künste stand. Nicht fruchtlos hatte der Reisendeselbst sich auf diese verführerischen, wilden Forschungengelegt, und mehrere der Geheimnisse erkundet, die jetztder Welt vielleicht auf immer verloren sind. Wir wol-len damit nicht andcntcn, als habe er sich Das zueigen gemacht, was Märchen und Aberglauben »uSals Zauberkunst überliefern möchten. Er konnte wederden Elementen befehlen, noch den Schleier der Zukunftdurchschauen weder Heere mit einem Wort ausein-ander jagen, noch sich durch AuSsprcchcn einer magi-schen Formel an einen entfernten Ort versetzen. AlleinMänner, die Jahrhunderte lang ihr Leben damit zu-gcbracht, alles Mögliche zu versuchen, was die Mengein Erstaunen und Angst setzen kann, mußten nothwcndig