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„Zweifle nicht, großer Gebieter; Niemand inGranada als Dein treuer Limen kennt Dein Gchcimniß."
„Das scy auch mein Glaube und meine Hoffnung!Und jetzt ans Werk; diese Nacht muß in Arbeit zuge-bracht werden."
Der Hebräer stellte einige der erwähnten seltsamenInstrumente vor sich und nahm aus den Vertiefungender Fclscnwand mehrere Schriftrollen. Der Alte saßzu seinen Füßen, bereit seinen Winken zu gehorchen,aber'allem Anschein nach-starr und bewegungslos wieein Leichnam, dem seine gebleichten Farben, seine cin-geschrumpfte Gestalt vollkommen ähnelten. Wirklichglich die Gruppe ganz dem Bild eines in seinem Werkbegriffenen ZaubcreS, der irgend einen alten Mannaus dem Grab beschworen hätte, um seine Befehle zuvollziehen.
In der vorhergcgangcucn Unterredung blickten ge-nügsame Zeichen durch, um den Leser zu überzeugen,daß der Hebräer, in welchem er bereits den Almamcnder Alhambra entdeckt hat, nicht den gewöhnlichenCharakter seines Volkes trug. Aus einem Geschlecht,das bis in das Dunkel seiner gchcimnißvollcn Nationzur Zeit ihrer Macht hinaufragtc, und im Besitz un-geheurer Rcichthümer, gegen welche die Einkünfte go-thischer Fürsten Armuth waren, — verfloß die Jugenddieses merkwürdigen Mannes nicht unter Schachern undFeilschen, sondern unter Reisen und Studien.
Als Kind war Granada seine Hcimath gewesen.Er hatte seinen Vater durch den vorigen König, Mulcp