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1 (1838)
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sie mit einem Blick, worin Mitleid und Zärtlichkeitgegen ungewohnte Strenge und Rauheit zu kämpfenschienen.

Leila!" sprach er endlich.

Leila fuhr zusammen und ein tiefes Roth iiberfloßihr Antlitz. Sic wischte die Thra'ncn aus den Augenund trat, mit einem schwachen Versuch zu lächeln, demEingetrctcnen entgegen.

Mein Vater, willkommen I"

Dieser ließ sich auf ein Kiffen nieder und winkteLeila neben sich.

Die Thra'ncn sind frisch ans Deiner Wange,"sprach er ernst;sie find das Abzeichen Deines Stam-mes! Unsere Töchter werden geboren um zu weinen,und unsre Söhne um zu seufzen; Asche liegt auf demHaupt der Mächtigen, und die Brunnen der Schönheitströmen von Galle! O daß wir nur kämpfen könnten daß wir wagen dürften daß wir die Häuptererheben könnten und uns vereinen gegen die Fesselnder Uebclthätcr! ES ist unmöglich doch Ein Mannsoll eine Nation rächen!"

Das dunkle Gesicht des Vaters, sehr geeignet ummächtige Regungen auszudrückcn, ward fürchterlich imAffekt des Zornes. Stirn und Lippe arbeiteten krampf-haft; doch der Anfall dauerte kurz und Leila hatte nureben über dessen Höhe geschaudert, als er bereits wie-der zur Ruhe gekommen war.

Genug von diesen Gedanken, zu deren ZeuginBulwer's Romane. I,xxv. 3