Druckschrift 
4 (1847)
Entstehung
Seite
95
Einzelbild herunterladen
 

Gold ja, in unseren Händen lag ein Fluch darauf! Wal-ter Ardworth bekam sein Legat er war vou leichtfinni-gein Charakter; obgleich schmachvoll entlassen, fand er dochLeute, die ihn bedauerten und priesen Parteimenschenwie er. Er lebte flott hin, trank oder spielte, oder liehund borgte, er gerieth in Schulden und führte zuletzt ei»elendes, unstetes Leben., ernährte sich wie er konnte undwar beständig von den Bailliffs verfolgt. Damals sahenwir uns wieder."

Lucretias Stirne wurde finster wie die Nacht, wie siedie letzten Worte mit leiser Stimme sprach. Sie schauertezusammen und führ erst nach einer Pause wieder fort.

Während er so unstet lebte, erschien Walter Ardwortheines Abends mit einem Kinde bei Mr. Fielden. Er schien,wie Mr. Fielden sagte, krank und erschöpft zu seyn. Ergab keine Aufklärungen weiter über das Kind und ging so-gleich schlafen. Was nun folgt, hat Mr. Fielden auf meineBitte niedergeschrieben. Lesen Sie selbst, welchen AnspruchSie auf die ehrenvolle Verwandtschaft, mit der man Siebeschenkt hat, haben."

Mit diesen Worten schloß Frau Dalibard ein Kästchenauf ihrem Tisch auf, nahm ein Papier von FieldenS Handheraus und übergab es Ardworth. Nach einigen einleiten-den Worten über des Verfassers vertraute Bekanntschaftmit dem älteren Ardworth, und einer Darstellung des vonFrau Dalibard eben Erzählten, fuhr die Schrift folgender-maßen fort:

Am nächsten Tage, als mein armer Gastnoch im Bette