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Drittes Kapitel.
Jugenderziehung eines wackeren Gentleman.
Percival St. John war zn Hause unter seiner MutterAugen und der Fürsorge eines wackeren Mannes, der seinwie seiner Brüder Erzieher gewesen, ausgewachsen. DieserErzieher hatte nun freilich selbst keine wirklich klassischeBildung, denn was er gelernt, war fast nur durch seine»eigenen Eifer geschehen, und wer sich selbst erzieht, demfehlt nicht selten die äußere und brillante Politur einessolchen, dessen Schritte zu dem Tempel der Musen geführtwurden. Kapitän Greville war überhaupt mehr ein wackererSoldat, mit dem Vernon St. John in seiner eigenen kurzenmilitärischen Laufbahn bekannt geworden und dessen Lebens-Verhältnisse sich zuletzt so reducirten, daß er genöthigt wurdeseine Stelle zu verkaufen, und zu leben, wie er gerade konnte.In seinem eigenen Regiment hatte er stets für einen bele-senen Mann gegolten, und seine Autorität wurde bei vor-fallenden Streitigkeiten über Geschichte, Daten und litera-rische Anekdoten stets in Anspruch genommen. Beruonhielt ihn wenigstens für den gelehrtesten Mann, den erkannte, und als er ihm einmal zufällig in London begegnete,und von seinen gehabten Unglücksfällen hörte, wünschte ersich selbst zu dem sehr vortrefflichen Gedanken Glück, als erKapitän Greville einlud, seine Kinder zu erziehen und ihmdabei in der Verwaltung seiner Güter beizustehen.
Zunächst war Alles, was Greville, das erste betreffend,