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kam, in seinem Gedankenreichthum, seinem starken Ge-dächtniß und selbst in einem gewissen gebieterischen Wesenzeigte.
Rauh war das Aeußere dieses Mannes, aber das Herzwar sanft und gut. John Ardworth hatte nie den Graziengeopfert; Lord Chestersteld würde bei seinem Anblick einenFieberanfall bekommen haben. Nicht etwa, daß er unan-ständig gewesen wäre, aber er sprach und lachte laut, wenner Lust dazu hatte, oder rieb die Hände mit knabenhafterFreude, wenn er seinem Gegner eine Niederlage beibrachte.Manchmal auch saß er in Gedanken versunken nud mürrischda, und antwortete kurz und grob denen, die ihn störten.Junge Leute fürchteten ihn meistens, obgleich ihm bloS derRuhm fehlte, um einen Kreis von bewundernden Schülernum sich zu haben. Alte Leute tadelten seine Anmaßung undbebten vor der Neuheit seiner Ideen zurück. Nur Frauenwürdigten und schätzten ihn, wie ste mit ihrem feinen Ge-fühl meistens Alles schätzen, was ehrlich und recht ist. Auchseine Schwächen hatte John Ardworth — einige der ge-wöhnlichen Launen und Widersprüche geistreicher Männer.Er lebte äußerst mäßig. Wochenlang trank er bloß Wasser,aß er bloß Brod und Schiffszwieback und ein paar Eier;hatte er aber dann eine bestimmte Arbeit vollendet, so er-laubte er sich eine Saturnalie, wie er es nannte, das heißt,er ging mit einigen alten Freunden aus dem Kollege in einDorstadtwirthShauS, um einen Tag in „gottvoller Lieder-lichkeit", wie er triumphirend sagte, zu verleben. DieseSchwelgerei war meistens unschuldig genug; sie bestand in