Druckschrift 
4 (1847)
Entstehung
Seite
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kräftigen Späßen, einem Fischdiner und ein oder zwei Er-traflaschen feurigem Portwein. Zuweilen wählte diese Fi-dclität, die immer laut und lärmend war, ihren Schauplatzin einem der Ciderkeller oder Nachtschenkeu, aber ArdworthSAnstellung bei der Zeitung machte diese letztere Ausschwei-fung ausnehmend selten. Auf diese Tage der Lust folgtestets eine Zeit, wo sein Gesicht ungewöhnlich ernst, seinBenehme» ungewöhnlich schroff und rauh, sein Fleiß nochangestrengter und ausdauernder als gewöhnlich war. JohnArdworth war nicht freundlich; aber er hatte das beste Herzvon der Welt. Wie alle ehrgeizige Menschen beschäftigte ersich viel mit sich selbst, und dennoch wäre eS lächerlich ge-wesen, ihn selbstsüchtig zu nennen. Selbst der Durst nachRuhm, der ihn verzehrte, entsprang aus seinem gutenHerzen es war nur ein Verlangen, Gerechtigkeit zu för-dern und seinen Brüdern zu dienen.

John Ardworth saß in seinen Büchern vertieft, als seinSchreiber geräuschlos hereintrat und einen Brief, den derBriefträger eben gebracht, auf den Tisch legte. Mit einemungeduldigen Achselzucken warf er einen Blick auf die Auf-schrift, aber seine Züge nahmen den Ausdruck gespanntenInteresses an, als er die Hand erkannte.Abermals!" mur-melte er,was ist dies für ein Geheimniß? Wer kann sooft Theil an meinem Schicksal nehmen?" Er erbrach denBrief und las Folgendes :

Mißachten Sie meinen Rath, oder haben Sie begon-nen , ihn zu befolgen? Begnügen Sie sich mit dem lang-samen Fortschritt mechanischen Fleißes oder wollen Sie

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