Druckschrift 
4 (1847)
Entstehung
Seite
60
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die Beiden kehrten nun zögernd um, »m wieder auf dieStraße zu gelangen.

Ist jene Dame eine Verwandte von Ihnen?" fragtePercival, und sah weg, denn er fürchtete die Antwort:dochnicht Ihre Mutter?"

O, nein! Ich Habs keine Mutter!"

Verzeihen Sie!" sagte Percival, denn der Ton vonHelenens Stimme hatte ihm verraihen, daß er hier eineschmerzhafte Saite berührte.Und," fügte er mit einerEifersucht hinzu, die er kaum verbergen konnte,der Herr,mit dem Sie unter den Colonnaden sprachen ich habeihn schon früher gesehen, aber ich weiß nicht wo. Wahr-haftig, Sie haben mich alle« Andere vergessen machen. Ister mit Ihnen verwandt?"

Er ist mein Vetter."

Ihr Vetter!" wiederholte Percival, ein wenig schmol-lend ; und wieder schwiegen Beide.

Ich weiß nicht, wie es ist," sagte Percival endlich mitgroßem Ernste, als ob ihm ein verwickeltes Problem zuschaffen machte,aber mir kommt es vor, als ob ich Sieschon von jeher gekannt hätte. Ich habe das doch nie gefühlt."

ES lag etwas so Unschuldiges in des Knaben ernsthaftem,verwundertem Ton, mit dem er diese Worte sprach, daß einunwillkürliches L.ichelnHelenenS Lippen umspielte. Vielleichtfühlte sie zum erstenmal einen Anflug von Coquetterie.

Percival, der sie verstohlen anblickte, sah das Lächelnund sagte, indem er das lockige Haupt zurückwars:Ichglaube wahrhaftig, Sie lachen mich aus, als ob ich ein