Druckschrift 
4 (1847)
Entstehung
Seite
41
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LI

chend; „und ist damit Ihre Liebe zu dem weiblichen Ge-schlecht zu Ende?"

„Nun ja, cs kommt mir wahrhaftig so vor — ziemlichwenigstens. Sie wissen, daß meine Großmutter todt ist!Aber das ist wirklich des Sehens Werth !" und Percival wieSmit fast kindlicher Freude auf eine Illumination, die sichdurch ihre» Glanz vor anderen anszeichnete.

„Wenn Sie majorenn werden, lassen Sie gewiß alleEedern in Laughton mit bunten Lampen behängen. Wahr-haftig , Sie möchten mich einmal dorthin einladen. Ichsähe gern den Ort wieder."

„Wenn ich nicht irre, sagten Sie mir, daß Sie wäh-rend der Lebenszeit meines. Vaters nie dort gewesen sind?"

„Nie."

„Aber Sie kannten ihn?"

„Nur wenig."

„Und Sie haben nie meine Mutter gesehen?"

„Nein; aber fie scheint einen solchen Einfluß auf Sieauszuüben, daß sie gewiß eine sehr ausgezeichnete Dame ist— etwas stolz, nicht?"

„Stolz — nein! DaS heißt nicht gerade stolz, denn sieist sehr sanft und leutselig. Aber doch —"

„Aber doch — Sie stocken — wurde fie Sie nicht gernmit Gabriel Varney, dem natürlichen Sohne von SirMilcs Bibliothekar, Gabriel Varnep dem Maler, GabrielVarnep dem Abenteurer, Arm in Arm durch Piccadillpgehen sehen?"

„So lange Gabriel Varnep ein Mann von unbeflecktem