kräftig gebaut, hager und groß, viel kräftiger als PercivalSt. John, aber ohne dessen gesunde Frische. Sein Gesichtzeigte nicht die blühende Farbe, die solche Körperkraft hättebegleiten sollen; es war bleich, jedoch nicht krankhaft; derAusdruck ernst, die Züge stark ausgeprägt. Neben ihmschlich müd' ein dürrer, gelblicher schottischer Dachshund.Bean sprang unter den liebkosenden Händen seines Herrnauf, legte seinen hübschen Kops ei» wenig auf die Seite undhob in stummer Erwartung die rechte Vorderpfote. Perci-val warf über seine linke Schulter einen achtlosen Blick aufden Fremden. Letzterer beachtete weder Beau noch Percival.Er warf das Tornister auf den Boden und der Dachs sankdarauf nieder und rollte sich in eine Kugel zusammen. DerWanderer schlug die Arme fest über die Brust zusammen,stieß einen kurzen, unruhigen Seufzer aus, und warf aufdie Riesenstadt einen so ernsten, forschenden, so von unbe-schreiblicher, unermüdlicher, entschlossener Kraft erfülltenBlick, daß Percival, aufgestört aus seiner heitern Gleich-gültigkeit, anfstand und den Fremden mit neugieriger Theil-nahiue betrachtete.
Unterdessen war Beau zu dem misanthropischen Dachsherangegangen, und nachdem er ihn dreimal mit einem. Blick und einem leisen Schlüssel voll kostbarster Nnver-s schämtheit umkreist hatte, blieb er mit großer Ruhe stehen,^ hob das Hintere Bein in die Höhe und — O Beau, Beau,Beau! Dein Geschichtsschreiber erröthet über deine Lebens-art, und läßt wie Sternes die Thaten der Menschen ver-zeichnender Engel eine Thräne auf den Fleck fallen, die ihn