Druckschrift 
4 (1847)
Entstehung
Seite
21
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hinaufflog Beide Lieblinge der Natur, der Jüngling undder Hund!

Man brauchte bloS einen Blick auf Pereival St. Johnzu werfen, um zu wissen, daß er zu dem Geschlechts gehörte,das nicht arbeitet; sein sicherer Gang verrieth festes Ver-trauen auf das freundliche Lächeln der Welt. Keine Sorgefür das Morgen trübte daS kühne Auge und den frischenGlanz.

Er war von Mittelgröße seine zarte noch unent-wickelte Gestalt schien noch im Wuchs begriffen zu seynder keimende Bart malte einen schwachen Schatten auf dieetwas gebräunte, ohgleich von Natur weiße Wange, wäh-rend die rabenschwarzen Locken im Winde spielten. Seinganzes Wesen zeigt den unbeschreiblichen Reiz glücklicherJugend. Dem Anschein nach war er kaum sechszehn, inder That aber vier Jahr älter; doch ohne seinen festen abersorglosen Tritt, und die freie Furchtlosigkeit seines Augeshätte man ihn fast für ein Mädchen in Männerkleidern ge-halten, nicht wegen weibischen Ansehens, sondern wegenseines blühenden Jugendglanzes und der unverkennbarenFreiheit von den Sorgen und Sünden des Mannes. Einschöneres Bild eines dem Leben entgegenreifenden offenenJünglings flößte nie dem Auge des halb neidischen, halbbemitleidenden Zuschauers freundliche und doch melancho-lische Theilnahme ein.

Das ist also London!" sagte sich Percival St. John.O, daß ein hinkender Teufel vor meinen Augen die Dächerdieser fernen Häuser wegnähmc und mir die Freuden zeigte,