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sind es schon zwei Tage, daß er fort ist. Jetzt, wo er nunbald zur Advokatur gelangt, wird hoffentlich sein FieberNachlassen und er gelassen und ruhig arbeiten. Er hat mirbei seinem letzten Besuch viel Sorgen gemacht."
„Sorgen! Warum?"
„Erinnerst Du Dich Wohl an die Stelle aus Sir Wil-liam Temple, die ich Euch am Abend vor JohnS Abreisevorlas?"
Helene legte die Hand auf die Stirne und erwiedertemit einer Raschheit, die ein eben so klares wie kräftigesGedächtniß verrieth: „Ja, war es nicht so — die Worteweiß ich vielleicht nicht ganz genau — „Etwas haben wol-len, was wir nicht haben, und etwas seyn wollen, was wirnicht sind, ist die Wurzel alles Uebels."
„Gut behalten, liebe Tochter!"
„Aber," sagte Helene schalkhaft, „ich weiß auch, wasder Netter darauf erwiederte — „Wenn Sir William Templediese Theorie befolgt hätte, so wäre er weder Gesandter imHaag, noch —"
„Bah! der Knabe ist mit solchen Antworten immer gleichda," unterbrach sie Mr. Melden etwas ärgerlich. „Da sindwir auf dem Jahrmarkt; mehr für Dich gemacht, wie ichsehe, als Sir William Temple's Philosophie."
Und Helene hatte Recht — der Jahrmarkt war keinorientalischer Bazar,- aber dennoch, wie freute sich diesesjugendliche, empfängliche Gemüth! Die Schaukeln unddie Karrusels, die Schaubuden und Bilder, selbst hinab biszu goldigen Königen und Königinnen aus Pfefferkuchen.