Druckschrift 
4 (1847)
Entstehung
Seite
14
Einzelbild herunterladen
 

14

Sperling, als ob es der hübscheste Gimpel von der Weltwäre? Und folgt mir nicht der Sperling überall hin nndsetzt sich ans meine Achsel, das liebe Thier? Und ich hattedoch Recht; denn wenn ich ihn nicht für einen Gimpel ge-halten hätte, so hätte ich ihn vielleicht gar nicht gekauft.Aber jetzt nehme ich keinen Gimpel dafür — nein, nichteinmal die Nachtigall, die eben sang. So lassen Sie michimmer in der Einbildung aus dem armseligen Jahrmarkteinen Bazar machen; es ist ein doppelter Genuß, sich erstden Bazar zu denken und dann von dem Jahrmarkt über-rascht zu werden."

„Du vertheidigst Dich gut," sagte der Geistliche, wiesie jetzt in das Dorf traten. „Ich glaube wahrhaftig, Duwürdest Dich trotz Deiner Neigung für Poesie und Gold-smith und Cooper eben so eifrig mit Mathematik beschäfti-gen, wie Dein Vetter John Ardworth, der arme Bursche!"

„Gewiß nicht, wenn die Mathematik ihn so ernst ge-macht hat — und bös hätte ich fast gesagt — aber damitthäte ich ihm Unrecht. Der liebe Vetter — so gut und sorauh!"

„Nicht die Mathematik trägt die Schuld, wenn er ernstund verschlossen ist," sagte der Vikar mit einem Seufzer;„es sind die zwei Leiden, die am schmerzlichsten brennen —Nrmuth und Ehrgeiz."

„O, seufzen Sie nicht; es muß ein schönes Gefühl sehnzu wissen wie er, daß man endlich obsiegen muß!"

„Hm! — John muß jetzt bald in London sehn," sagteMr. Melden, „denn er ist ein tüchtiger Fußgänger und heute