zusammen. Sie fiechte noch drei Jahre lang hin; dannlächelte sie, bas erste Mal nach Williams Tode — nnd dasLächeln blieb auf dem Antlitz der Leiche. Viele Prüfungenhatte dieses junge Paar, das wir so glücklich verlassen, er-lebt ! Erst spät in ihrer Ehe wurde ihnen ein süßer Trostgeboren. Er kam in der Zeit der Armuth, der Schmachund der Trübsal; und MainwaringS Stirn glänzte nichtvor stolzer Freude, als sie ihm seinen Erstgeborenen in dieArme legten. In ihrem Testament stellte die Wittwe He-lenen unter die Vormundschaft Mr. Fieldens und ihrerSchwester: aber die letztere war im Auslande, ihre Adresseunbekannt und der Pfarrer hatte zwei Jahre lang die Waiseunter seiner alleinigen Obhut. Sie war nicht ganz ohneVermögen. Was Susanne ihrem Gatten eingebrachthatte, war allerdings längst verschwunden — verloren ge-gangen bei dem Schlage, der William MainwaringS Na-men und Zukunft vernichtet hatte — aber Helenens Groß-vater, der Landvermesser, war einige Zeit nach diesem Vor-fall, kurz vor Williams Tode gestorben. Er hatte seinemSohne nie die seinem Namen zugefügte Schmach vergeben,ihn seit jenem verhängnißvollen Tage nie unterstützt, nichteinmal gesehen — aber er vermachte Helenen eine Summevon etwa 8000 Pfund, denn sie wenigstens war unschuldig.In Mr. FieldenS Augen war daher Helene eine reiche Er-bin. Nnd wer aus seinem kleinen Kreis von Bekanntenwar gut genug für sie, die so reich und zugleich so schönwar? — und auch gebildet, denn ihre Aeltern hatten inden letzten Jahren hauptsächlich in Frankreich gelebt, und
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