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und vielleicht, wenn der gute Gelehrte abgespannt sich un-terbricht und in den stummen Garten hinaussteht, gäbe ermit Freuden Alles, was Athen von Aeschylus bis Platvhervorgebracht hat, hin, wenn er von den alten lieben Lip-pen wieder Klagen über zerrissene Jacken und statistischeNotizen über Eier hören könnte!
Aber wenn die Gattin auch todt ist und die Kinder inder Fremde sind, so ist des Pfarrers Haus doch nicht ganzverödet. Seht, dort auf demselben Pfade, wo WilliamSusannens Furcht beschwichtigte und ihr Jawort erlangte
— welche Fee wandelt dort? Ist es Susanna selbst, wiederin ihrer jugendlichen Gestalt? Wie ähnlich! — Doch, sehtnäher hin, und wie unähnlich ! Derselbe reine, offene Blick
— dasselbe klare, Helle Blau des Auges, dasselbe Blond desHaares — hell, nicht braun — gedämpfter, harmonischerals diese zweideutige Farbe, die sich zu sehr dem Roth nähert.Aber wie vielblühender und heiterer als bei Susannen istdieSherrliche Gesicht, äufdem Hebe's Götterlächeln glänzt — wieviel schwebender und elastischer der Tritt — wie viel runder,wenn auch noch zarter, diese schwellenden Formen! Sie lä-chelt — ihre Lippen bewegen sich — sie spricht mit sich selbst
— sie kann nie ganz still sehn, selbst wenn sie allein ist,denn die sonnige Heiterkeit ihres Gemüths muß sich, wiedie eines Vogels, Lust machen. Aber glaubt nicht, daß dieseHeiterkeit eine Folge von Gedankenlosigkeit ist; sie entstehtmehr aus Gedankentiefe, wie die Musik der See von ihrerTiefe herrührt. Seht, wie sie stillsteht und lauscht, denFinger halb an den Mund gehoben, als jetzt durch das sorg-