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Bestimmung als Mensch, so wandelt sie doch weniger ein-sam, als es scheint. Wann wandelte des Sohnes Bildnicht neben der Mutter? Ob sie auch in Zurückgezogenheitlebt,' ob die heitere Welt sie auch nicht mehr lockt, so lebtdoch die heitere Welt in ihren Gedanken. Aus der Fernehört sie ihr Geräusch und ihre Harmonien. In der Ein-bildung mischt sie sich noch unter das Gewühl und verfolgtEinen, der in ihren Augen alle Andere» überstrahlt. Nieeitel in Bezug auf sich, ist sie es jetzt auf einen Andern;und die kleinen Triumphe des Jünglings gelten in den vonLiebe getäuschten Augen als RnhmeStrophäen.
In dem altmodischen Städtchen regt sich immernoch ge-schäftiges Leben; immer noch, am Haupttage der Woche,öffnet und schließt sich jede Minute die Thür des Bankiers,aber die Namen auf dem Schilde haben sich zum Theil ver-ändert. Der jüngere Affocie sitzt nicht mehr beschäftigt amPulte; er ist nicht ganz vergessen — wenn man seinen Na-men nennt, so geschieht es nicht mit Dankbarkeit und Lob.Ein Etwas haftet an seinem Namen — das Etwas, wel-ches befleckt und schändet —nicht erwiesen, nicht gewiß,aber geargwöhnt und möglich. Man schüttelt den Kopf,man flüstert — und der Attorney wohnt in dem stattlichenrothen Hause am äußersten Ende der Stadt.
Auch im Pfarrhaus ist die Zeit nicht müßig gewesen.Immer noch über griechischen Schriftstellern brütend, we-nig verändert, nur daß sein Haar grau ist und einige Fur-chen auf seinem freundlichen Gesicht die Hand des Kummersund der Jahre verrathen, fitzt der Pfarrer in seiner Stube,