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1 (1868)
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513
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in Bayern und Schwaben.

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lleerberg bei Gaildorf. Einschiffige, flachgedeckte Kreuzkirche mitThurm über dem nördlichen Kreuzarm. (III. Veröffentlichung des Vereinsfür Kunst etc. in Ulm, Umschlag.)

Ileilhroilll. Die Kilianskirche 1 ), ursprünglich wohl ein frühgothischer,später umgcwandeiter Rasilikalbau, von welchem noch die beiden sich überdem Ostende der Seitenschiffe erhebenden Tliürmc herrühren ; der aus dreigleich hohen Schiffen bestehende Chor wurde 1-180 beendet, der Westthurmim XV. Jahrh. begonnen und 1510 — 29 beendet. Das 1578 — 80 mitStuckverzierungen bereicherte Schiff hatte ursprünglich Kundpfeiler mitschlichten Capitälen und flache Decke ; im Chor sind reich gegliederte, imKern achteckige Pfeiler. (Kallenbach, Atlas, Taf. 71. — Ileideloff,Ornamentik. Lief. 5. Taf. 7. Fig. e.)

Ileiligkreuzfhal 2 ) hei Ricdingen in Oberschwaben. Klosterkirche,gerade geschlossener Rasilikalbau von 1319, renovirt 1532 und 1699. Inder Ost wand ein grossartiges Fenster. • .

Ilerrenberg. Die Stiftskirche, 1336 erbaut und seit 1410 erweitert;der Clior aus ersterer Periode, der Hallenhau des Langhauses mit etwas er-höhtem Mittelschiff aus letzterer Zeit. Die Pfeiler von eckigem Kern, mitstarken Diensten und Einkehlungen, ohne Capitälc. (Heideloff, dieKunst des M. A. in Schwaben. Heft 1. Taf. 1.)

Hirschau. DieMaricnlcapelle 1508 —1516. —Der spätgothischeKreuz-gang neben der vormaligen Petri-Paulikirche, Ruine.

Jcnkofcil bei Landshut. Kleine drciscliiffige Kirche mit schönem Rip-penwerk, um 11-17.

Ingolstadt. Die Franciscanerkirchc : in dem seit 1275 erbautenbasilikalen Langhause Rundpfeilcr, im Hauptschiffe eine flache Decke,Lanzettfenster und keine Streben; an dem erst dem XIV. Jahrh. angehö-rigen sehr langen Chor Strebepfeiler mit Pultdächern. — Die Frauen-kirche 3 ), Ziegelbau mit Sandsteindetails, gegründet 1425; der Chor ge-weiht 1439; fortgesetzt 1495—1525; grossartige Hallenkirche unterEinem Dache, doch ist das Mittelschiff beträchtlich höher als die einenChorumgang bildenden Seitenschiffe, zwischen deren nach innen gezogenenStrebepfeilern spätestgothischc Kapellen mit herabhängendem Rippenwerkangeordnet sind. Die Nctzgewölbe ruhen auf je zwei Diensten mit Laub-capitälen, mit welchen die capitällosen Rundpfeilcr besetzt sind. Die bei-den viereckigen, von unten auf übereck stehenden Westthürme sind un-vollendet. Restauration 1848—1851. (v. Wiebeking, Raukunde. Taf. 57.— Sighart, Rayrische Kunstgesch. S. 421 Nr. 156.) — Die Spital-kirche von 1-160, dreisehiffiger Hallenbau mit Rundpfeilcrn über abge-kantetem Sockel.

Haishcini bei Donauwörth. Cisterzicnserkirche, basilikal in derGrundform des Kreuzes, begonnen 1352, geweiht 1387. Im Lang-

1) Titot, II., Ausführl. Beschreib, u. Gesell, der cvangcl. Ilauptkirche zuHeilbronn. Mit Abbild. 1833.

2) (liotli v.) S (ehreckenstein), Heiligkreuzthal, ehemal. Cistercienser-Non-nenkl., constanzer Sprengels, im Organ für christl. Kunst. 1S56. S. 28—31.

3) Gerstner, Beschreib, der Stadt-rfarrk. zu u. 1. schönen Fr. in Ingolstadt.1840. — Becker, C., die Frauenk. zu Ingoist., im D. Kunstbl. 1853. Nr. 46 f.