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Romanische Kirchen
Doberan. Im südlichen Seitenschiffe und an der Westseite der Kloster-kirche noch Reste des älteren. 1232 geweihten Baues. Die Heil. Bluts-kapelle neben dem nördlichen Kreuzarme, achteckig, aus lauter buntenWechselziegeln aufgemauert; nach Lisch in kräftigem Uebergangsstil. ')
Dobl'illlg bei Luckau in der Niederlausitz. Die Kirche des 1181 ge-gründeten Cisterzienserklosters, eine kreuzförmige gewölbte Pfeilerbasilikamit Chorapsis, im Uebergangsstil. Das Langhaus in Doppeljochen, wie dieOstpartie mit Rippengewölben überspannt, die Pfeiler mit Halbsäulen be-setzt. Aeusserlich an der Apsis ebenfalls Halbsäulen; letztere zumeist mitkubischen Capitälen. (Puttricli , Denkm. II. Serie Lausitz. Bl. 10 f. —Derselbe, Systemat. Darstell. Bl. 2 No. 15.- Adler, Backsteinbau-
werke. Heft 7 Taf. 62 f.)
F, Illing. Im Chor der Marien- (Dominicaner-) Kirche ein Rest des ur-sprünglichen , gegen 128 1 vollendeten Baues im gothisirenden Ueber-gangsstil.
Eldena bei Greifswald. Die älteren Theile der in Trümmern liegendenKirche des um 1203 gestifteten Cisterzienserklosters, einer kreuzförmigenBasilika im Uebergangsstil. (Kugler, Kl. Sehr. 1 690 f.)
Eldena, südlich von Schwerin. Die Cisterzienser-Nonnenkirclic, ein-schiffig mit dreiseitigem Schluss, nach einem Brande von 1290 im gothisi-renden Uebergangsstil; der Thurm und das Innere modern , nach einemBrande von 1835.
Falkeilliageil bei Müncheberg in der Mark. Die aus Granit erbauteKirche, 1 2 ) eine der Seitenschiffe beraubte, flach gedeckte, schlicht spitzbö-gige Pfcilerbasilika ohne Querhaus, mit einschiffigem rechteckigem, vonder Axenlinie nach Norden abweichendem Chor und einem oblongen West-thurm mit Backsteinschallöchern, zu dessen Seite noch Reste der ehemal.Nebenschiffe übrig sind.
(jiadfhtisi'll unweit Schwerin. Das rundbogig überwölbte, aus dreigleich breiten und gleich langen Schiffen bestehende Langhaus der Kirche.Die sämmtlich verschieden gebildeten Pfeiler sind mit Säulen besetzt, derenWürfelknäufe mit Menschen- und Thierköpfen versehen sind. EntstellendeRestauration 1842.
Giigelow bei Sternberg in Meklenburg. Die einschiffige Gewölbekirchemit quadratischem Chor; Granitbau mit Ziegeldetails im Uebergangsstil.
(Jalenlieck bei Friedland in Meklenburg. Granitkirche im Ueber-gangsstil:
(«artlelpgen. Theile des Aeusseren und Inneren der Marienkirchenebst einem Rundbogenportale der Nordseite. Trapezcapitäle. — An derN i co 1 a'i k ir ch e Reste der "Westfront mit Rundbogenöffnungen.; auch alteRundbögen im Innern, 1222. (Adler I. S. 91.).
(Jettorf bei Kiel. Einschiffige Kreuzkirche mit geradem Schluss und
1) Lisch, G. C. F., Blätter zur Gesch. der Kirchen zu Doberan u. Althof. (AusBd. !!l der Jahrbücher etc.) S. (i'2 ff.
2) Kuchenbuch, die Marienkirche zu Müncheberg u. die Kirehen'der nächstenUmgegend, im IV. Jahresbericht u. Mittheil, des histor.-Statist. Vereins zu Frank-furt a. O. 1S64. S. 53 f. nebst Abbild.