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Romanische Kirchen
Säulenreihe 1 ) im Uebergangsstil um 1235, wo der Altar der Krypta ge-weiht wurde. Ziegelbau, meist mit Hausteindetails und im XIV. Jahrh. ineinen goth. Gewölbebau umgewandelt; 1834 restaurirt. (Adler I, 11 — 15und Tat'. 5 — 7.) — Her roman. Westbau der goth. Godehardskirchemit dom Unterbau zweier Tliürme und dem Hauptportal aus grossen Gra-nitquadern, um 11 GO. (A. a. O. S. 25 und Tat. IS.) — Der-Granitunter-bau der rechteckigen goth. P e t r i k ap e 11 e auf der Dominsel. — Die N i-colaikirche vor der Altsladt, eine flach gedeckte Pfeilerbasilika ohneQuerschiff mit Chorapsis und Nebenapsiden am Ostende der Seitenschiffe.Die roman. Ostpartie älter als die im Uebergangsstil ausgeführten übrigenTheile, als deren jüngster sich die einen grossen abgetreppten Giebel bil-dende Westfront darstellt, aus -welcher sich zwei niedrige dicht aneinanderstehende viereckige Thürmchen entwickeln. Die Fenster im Obergaden desLanghauses sind theils kreisförmig, theils übereck gestellt viereckig. (A. a. 0.S. 8—10 und Taf. 3 f.) — Üeber die ehemal. Marienkirche auf dem Har-lungerberge s. oben S. 282.
lSl'eslau. 2 3 ) Die kleine Aegidi enkirch e auf dem Dom im Ueber-gangsstil: der polygone Chor mit rundbogigem Kreuzgewölbe, das Schiffmit Tonnengewölbe. — An der Südseite der goth. Magda 1 enenkircheein reich geschmücktes spätroman. Hausteinportal von der alten Vincenz-kirchc. :i )
Broacker unweit Flensburg. Kreuzkirche im Uebergangsstil, mit Apsisund breitem Westthurm, der zwischen je vier Giebeln mit zwei neben ein-ander stehenden Helmen gekrönt ist. (Ansicht im Jahrb. für christl. Unter-haltung auf das Jahr IS(36. jKaiserswerth]. >S. i 1 7.)
Bfivhcn bei Lauenburg. Das Langhaus der Kirche, ein dreiscliiffigerHallenbau im Uebergangsstil. Die Pfeiler bestehen abwechselnd aus vierrunden und aus vier achteckigen Halbsäulen, die aus rothen und schwarzenZiegelschichten aufgemauert sind und schwarze Trapezcapitäle tragen. Derursprünglich einschiffige Chor hat spätgoth. Seitenschiffe erhallen. Vergl.L o t z 1, 128.
Burg unweit Magdeburg. Die Untere Pfarrkirche, eine Basilikamit Chorapsis und zwei Nebenapsiden an den Kreuzarmen; zwei West-fhürme mit schlanken Helmen schliessen das hohe geradlinig endende Zwi-schenhaus ein. Granitbau. (Bernewitz, in der Allgem. Bauztg. 1845zu S. 385.) —• Die Obere Kirche hat einen ähnlichen Thurmbau. Vergl.Lotz 1, 131.
Onnimin in Pommern. Der Dom, eine kreuzförmige Basilika mit Chor-apsis , ist mit Ausnahme des wohl noch dem XII. Jahrh. angehörendenGranitportals im nördlichen Kreuzarme, in seinen älteren Theilen im Spitz-Dogen des XIII. Jahrh. erbaut, die Fenster zu dreien in pyramidalen
1) Adler, F., das Figuren-Kapitell in der Krypta des Domes zu Brandenburg.(Separat-Abdr. aus: Mark. Forsch. Bd. VII.) 1861. Vergl. v. Minutoli, Denkni.Taf. -1 u. 1(1.
2) Die Literatur s. im folgenden Abschnitt unter VII.
3) Fischer, die Prachtthür der Maria Magdalenenkirche. ISI7. Vergl, Luchs,über einige mittelalterl. Kunstdenlun. von Breslau. S. 4-1—-17 u. Desselben Stil-proben. Taf. I Fig. 2 f.