Druckschrift 
1 (1868)
Entstehung
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FigA 184. Dom zu Paderborn (nach Lübke).

VI. In Westfalen.

Literatur: Schimmel, Cornel., Westfalens Denkmäler deutscherBaukunst. 10 Lieferungen (Abbild, ohne Text). (1820). — Curtze, L., Ge-schichte u. Beschreibung des Fürstenthums Waldeck. 1850. — (Lübke, W.),Ivirchl. Denkmäler in Westphalen, eine längere Reihe von Artikeln im Jahrg.1852 des Organs für christl. Kunst. No. 1 ff. — Giefers, AV. Engelbr., Dreimerkwürdige Kapellen AVestfalens, zu Paderborn, Externstein u. Drüggelte.2. verm. Aufl. 1851. — Lübke, W., die mittelalterl. Kunst in AVestfalen.Mit einem Atlas von 29 Taf. u. einer Architekturkarte. 1S53. — Becker, C.,Nachträge zuLübke’s mittelalterl. Kunst in AA r estfalen, im Deut. Kunstbl.2, -10-1 ff. — Kugler, Fz., Baugeschichtliclies. Bei Gelegenheit des AVerkesvon AV. Lübke über die Denkm. Westfalens, in der Zeitschr. für Bauwesen.1857. Sp. 389—-102.— Orth, A., die roman. Kirchen im Fürsten th. AValdeck,in der Zeitschr. für Bauwesen. 1S02. Sp. 157—161 u. Bl. 32 f.

Vorbemerkung.

85. Abgesehen von geringen Ueberresten in Corvey und einigendem XI. Jahrhundert zugeschriebenen Bauwerken (die Bartholomäus-kapelle neben dem Dom und die Krypta von Kloster Abdinghof inPaderborn, sowie die Krypta zu Vreden) ist es namentlich eine über-aus reiche Anzahl in spätromanischer Zeit entstandener oder aus älterenumgewandelter Bauten, wodurch Westfalen ausgezeichnet ist. Wiees von der Beschaffenheit des Landes zum Theil bedingt und in demCharakter des Volkes also begründet ist, schloss man sich hier von denrheinischen und sächsischen Nachbaren so völlig ab, dass die Ent-