in Thüringen und Sachsen.
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dem Kloster herrührende roman. Gcwölbcschlussteinc, jetzt in der Dom-vorhalle. ■— Der einfach rechteckige Westthurm der Stadtkirchc.
Meuchen bei Pegau. Das Schiff und der ostwärts von demselben vordem spätgotli. Chor stehende Thurm der 1857 restaurirten Kirche.
Micliaelstciu bei Blankenburg im Harz. Beste des Cisterzienscrklosters.
MihleufuiT bei Weida. Verstümmelte Theile der ehemal. Augustiner-stiftskirche : Gewölbebau im Uebergangsstil. Die Pfeiler sind mit zahl-reichen Halbsäulen besetzt. (Puttrich, Denkm. I. Serie Iteuss. Bl. 3—5.)
Münchenlohra bei Nordhausen. Die Klosterkirche, eine verstüm-melte Pfeilerbasilika. (Puttrich a. a. O. II. Serie Mühlhausen. Taf. Hi.)— In Schloss Lohra das Untergeschoss einer ehemal. Doppelkapelle,dessen Gewölbe von vier Säulen getragen werden; spätromanisch. Dasganze Oberstockwerk ist völlig entstellt. (Puttrich ebd.)
Miilllhauscil i. Th. Die gothisch veränderten Thrtrme der Blasius-kirche (oben S. 59 Fig. 25) im Uebergangsstil; ebenso die seitlichenWestthürme der Marienkirche.
Naumburg a. d. S. Der Dom, *) eines der bedeutendsten Beispieledes spätroman. Gewölbebaues in Sachsen: der Mittelbau der Krypta, viel-leicht von 1030; die übrigen Theile derselben, der Kreuzbau, das Schiffund die beiden Thurritpaare in Osten und Westen aus der ersten Hälfte desXIII. Jahrh. (Eine Kirchweihe wird 1242 berichtet.) Im Langhausekreuzförmige, mit vier Halb- und vier Ecksäulen besetzte Hauptpfeiler undverschieden gebildete Zwischenpfeiler, als Träger der abgetreppten Spitz-bögen; äusserlich herrscht der Rundbogen. Der Kreuzgang gehört der-selben Zeit an. (Puttrich, Denkm. II. Serie Naumburg. Bl. 2. 7. 19.21—25.— Förster, Denkm. 4, 1 —12 und 8 Taf. — Vergl. oben S. 404Fig. 181 f.) — Eine zweistöckige Curie am Domplatze, ein interessanterspätroman. Gewölbebau , dessen Oberstockwerk eine Kapelle mit ausge-kragter Apsis bildet. (Puttrich a. a. O. Bl. 27.)
Neustadt am Rübenberge, unweit Hannover. Die Kirche, eine spät-gotliisch umgebaute gewölbte Basilika im Uebergangsstil, mit rechteckigenHaupt- und verschieden gebildeten Zwischenpfeilern der Spitearkaden.Zwei reich mit Arabeskenwerk verzierte Spitzbogenportale an den Lang-seiten der Kirche. Der mächtig angelegte Westthurm gehört nicht demursprünglichen Bau an. (Hase, Baudenkm. Heft 5. Sp. 157 —102 undTaf. 38—40.)
Nicolausberg bei Göttingen. Das Querschiff mit den in den Ost wändender ursprünglichen Vorlagen eingetieften Nebenapsiden und der westlicheTheil des Altarhauses der kleinen goth. Augustiner-Nonnenkirche als Ueber-reste eines älteren Baues aus dem XII. Jahrh. (Hase a. a. O. Heit 2 Sp.65—72 und Taf. 16.)
Nordhuuscil. 1 2 ) Der D o m in seinen östlichen Theilen (verwüsteteKrypta, gerade geschlossenes Altarhaus, zwei östliche Thürme mit Seiten-
1) Lepsius, C. P., über das Alterth. u. die Stifter des Doms zu Naumburg, inden Mittheil, des Thüring.-Sachs. Vereins. Heft I. 1821. —• Quast, Ferd. v., dieErbauungszeit des Domes zu Naumburg, im D. Ivunstbl. 1855. S. 2(12.
2) Lesser’s histor. Nachricht von der Stadt Nordhausen, umgearb. u. fortges.von E. G. Förstemann. 1860.