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1 (1868)
Entstehung
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Baukunst.

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über tlen Katakomben der h. Agnese gelegen. 1 ) Der Grundriss ist einKreis; innerhalb der Umfassungsmauer ist ein eoncentrischer Kreis ge-kuppelter, durch Rundbögen verbundener Säulen angeordnet, auf wel-chen sich die cylindrische, von zwölf Rundbogenfenstern durchbrochene,von einem kugelförmigen Kuppeldache gedeckte Mauer dieses Central-raumes über dem erstgedachten niederen, in der Tonne überwölbten Um-gang erhebt; das Ganze 79 F. im D. Nach Eusebius (de vitaConst. c. 50) batte der innere Hauptraum der von Constantin zu Anti-oehia erbauten Kirche eine achteckige Gestalt. 2 )

Fig. JIO. Mausoleum der Constantia ausserhalbder Mauern Roms (nach d\\gincourt).

Anmerkung. Zur Zeit der Römerherrschaft in Deutschland wardas derselben unterworfene Gebiet bereits mit Kirchengebäuden ganz be-deckt. (Vergl. oben S. 17.) Als der Bischof Athanasius von Alexandriazu Trier 336 338 in der Verbannung lebte, versammelten sich die Gläu-bigen daselbst in Tempeln, an denen noch gebaut wurde. In Cöln rühmensich die Kirchen zu den goldenen Märtyrern (St. Gereon), St. Corneliusund Cyprian (St. Severin) und der älteste Dom stiftungsmässig des höchstenAlters. Der ursprüngliche Dom von (Mainz soll bei dem \ andalenüberfalleim J. 406 vielen tausend Menschen als Zufluchtstätte gedient haben. InRegensburg, Lorch und Passau waren christliche Kirchen, und an letzteremOrte (im heutigen Innstadt) wird um die Mitte des "V. Jahrh. eine Basilikaerwähnt. In Augsburg ist ein Fortbestehen der kirchlichen Einrichtungenbis zur Mitte des VI. Jahrh. nachgewiesen. Vergl. Rettberg, F., Kir-

1) dAgincourt a. a. O. Taf. 8. No. 7. 8.

2) Vergl. oben S. Kiff. u. S. 22 ff.; auch Biisching, J. Gust. G., über dieachteckige Gestalt der alten Kirchen ; Dronkc, E., und Lassaulx, J. Claud. v.,die Mattliiascap. hei ICohern a. d. Mosel. 1837. S. 5164.