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Der Mysticismus.
weismachen lassen. Die Maetcrlinckschen Quatschköpfe sagennichts, weil sie nichts zu sagen haben. Ihr Urheber hat ihnenkeine Gedanken in die hohlen Schädel legen können, weil erselbst keine besitzt. Es sind keine denkende und sprechende Men-schen, die sich in seinem Stücke bewegen, sondern Kaulquappen,oder Nacklschnecken, die erheblich dümmer sind als abgerichteteFlöhe, welche man auf Jahrmärkten zeigt.
Alles ist übrigens nicht Shakespeare-Nachträumcrei inder „Urinoossö Ualsino." Die „sieben Begumen" z. B. ge-hören Maeterlinck. Sie sind eine erstaunliche Erfindung. Be-ständig sind sie in einem wahnsinnigen Gänsemarsch durch dasStück begriffen, schlängeln sich psalmodircnd durch alle Zimmerund Gänge des Königsschlosses, durch den Hof, durch denPark, durch den Wald, biegen mitten in den Auftritten un-versehens um die Ecks, traben über die Bühne und auf derandern Seite wieder hinaus, ohne daß man je versteht, wohersie kommen, wohin sie gehen, weshalb sie durch die Szenemarschiren. Sie sind eine lebendig gewordene Zwangsvorstel-lung, die sich unabweisbar in alle Vorgänge des Stückes mischt.Auch sonst finden wir hier alle geistigen Tics wieder, die wirin den „Treibhäusern" bemerkt haben. Die Prinzessin Ma-leine selbst ist die Verkörperung der hungernden, kranken, ver-irrten, über die Wiesen gehenden Prinzessinen, die in den Ge-dichten herumspuken und unverkennbar aus Swinburnes Bal-lade von der Königstochter stammen. Auch die Kanäle spielenihre Rolle (S. 27: „Man war Plötzlich wie in einem großenKanal." S. 110: „Wir sahen uns die Windmühlen den Ka-nal entlang an," u. s. w.) und von Kranken und Krankheit wirdfast auf jeder Seite gesprochen. (S. 110: Anna. Ich bin auchkrank gewesen. Der König. Jeder ist krank, wenn er hierherkommt. Hjalm ar. Es sind viel Kranke im Dorfe; u. s. w.)
Außer der „krinoasss Zlaloins" hat Maeterlinck nocheinige andere Stücke geschrieben. Das eine, „I/Intrustz« (Der