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Das zwanzigste Jahrhundert.
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und ihren ausgesprochen krankhaften Werken in keiner Weise zuGute käme.
Mit dem Nachweise, daß Mystik, Ichsucht und Realisten-Pessimismus Formen der Geistesstörung sind, ist es aber nichtgethan. Man muß diesen Richtungen auch alle bestechendenMasken abreißen, in denen sie auftretcn, und ihr wirklichesAntlitz in seiner grinsenden Nacktheit zeigen.
Sie wollen gegenüber der gesunden Kunst, die sie alsschimmelig und alterthümlich verspotten, die Jugend darstellen.
Eine übelberathene Kritik ist ihnen thatsächlich auf den Leimgegangen und betont immer höhnisch ihre Jugend. WelcheUngeschicklichkeit! Als ob es irgend einer Anstrengung der Weltgelingen könnte, das Wort jung, diesen Inbegriff alles Blühendenund Frischen, diesen Anklaug an Morgeuroth und Frühling, seinesZaubers zu entkleiden und in einen Tadel oder Schimpf zu ver-wandeln! Die Wahrheit ist aber, daß die Entarteten nicht nurnicht jung, sondern daß sie unheimlich greisenhaft sind. Greisen-haft ist ihre gallige Verleumdung der Welt' und des Lebens,greisenhaft ihr Lallen, Faseln, Irrenden und Fadenverliercn,greisenhaft ihr unvermögendes Lüstein und ihre Gier nach allenAnreizungen der Erloschenen. Jung ist hoffen, jung ist ein-fach und natürlich lieben, jung ist sich der eigenen Kraft undGesundheit und aller Menschen und der Vögel in der Luft und !der Käferchen im Grase freuen, und von diesen Zügen ist bei !den jugendheuchelnden morschen Entarteten auch nicht einer ^anzutreffen. !
Sie führen den Namen der Freiheit im Munde, wenn j
sie ihr faules Ich als ihren Gott ausrufen, und nennen es ^
Fortschritt, wenn sie das Verbrechen preisen, die Sittlichkeit -leugnen, dem Trieb Altäre bauen, die Wissenschaft verhöhnen, §ästhetisirende Tagedieberei als einzigen Lebenszweck hinstellen.
Aber ihre Anrufung der Freiheit und des Fortschrittes ist freche jLästerung. Wie kann von Freiheit die Rede sein, wenn der '