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Der Realismus.
wird. „Die Mattoiden", sagt er^), „sind, im Gegensatz zu denGenies und Wahnsinnigen, durch Gemeinsamkeit der Interessenund des Hasses verbunden; sie bilden eine Art Freimaurerei,die umso mächtiger ist, als sie weniger regelmäßig ist; sie istgegründet aus das Bedürfniß, der Lächerlichkeit zu widerstehen,die ihnen allen gemein ist und sie unerbittlich überall hin ver-folgt, und ihren natürlichen Gegensatz, das Genie, zu entwurzelnoder wenigstens anzufeinden; sie hassen sich unter einander,aber sie stehen doch für einander ein."
Wer auf einer Warte steht, die einen etwas weiten Um-blick gewährt, der kann leicht die Arbeit der Sendboten dieserinternationalen Freimaurerei beobachten. Der schon erwähnteT. de Wyzewa, der den Franzosen Nietzsche als den be-deutendsten Schriftsteller vorstellt, welchen Deutschland in derzweiten Hälfte des Jahrhunderts hervorgebracht hat, spricht inder „Ü6VU6 blauir^ und dem „Figaro" von Conrad Albertials dem „Dichter", der das deutsche Schriftthum des zwanzigstenJahrhunderts beherrschen werde. Die Winkelblättchen der Sym-bolisten und Jnstrumentisten, die „Uevue bluvoliö^ und der^Nerouro äe lA-uuoe", übersetzen die „Erlebten Gedichte" vonO. I. Bierbaum, aus denen ich Proben mitgetheilt habe.Andererseits legt O. E. Hartlebcn sogenannte „Gedichte" desbelgischen Symbolisten Albert Giraud, „lUerrot luuuirs", demdeutschen Publikum Vormund H. Bahr sabbert verzückt über diePariser Mystiker. Ola Hansson schwärmt vor den deutschenLesern von den nordischen Realisten und verkündet in Schwedendie frohe Botschaft des jungdeutschen Realismus u. s. w.
Ihr Treiben hat der Bande selbst nicht viel genützt, aberes hat im deutschen Schriftthum schweren Schaden angerichtet.Sie übte auf die jungen Leute, die in den letzten sieben oder
') C. Lombroso et R. Lascht, U,6 eriins polttic>us sie. 2. BandS, 116.