II. Die „jungdeutschen" Nachäffer.
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lassen, die gleiche Litanei seit der ersten Kindheit, und immernur sollte und sollte, und was er wollte, das einzig wurde erniemals gefragt, und so, in dieser entsetzlichen Knechtschaft warder ungeheure Drang über ihn gekommen, einmal er selbst zusein, endlich, und die ungeheure Angst, immer ein anderer zusein, ewig." „Daß Jeder nur aus sich heraus in den Anderndrängte, . . . über ihn zu herrschen! Daß man niemals manselbst sein sollte und durfte, nicht eine selige Stunde, sondernewig nur auf sich verzichten, sich verwandeln, sich zerstückeln,zur Wollust des Andern. . . Einsam, einsam — warum wolltensie einen nicht einsam lassen? . . ." „Sich die Wüste zu schaffen,die stille, stumme Wüste." „Die Anderen hatten nicht diesesGefühl des Ich, so überschwenglich und maßlos." „Den fröh-lichen Haß der Menschen und der Welt." Hier Ibsen: „Er
wollte aufs Land, ja, er selber, genau wie es der andere vor-schlng, gewiß. Aber er wollte aufs Land aus freiem Ent-schlüsse, weil es sein Wille war, und nicht auf fremden Vor-schlag. .. Und eher, bevor er fremdem Willen sich beugte, eherverzichtete er noch auf den eigenen lieber; und übrigens, seites der andere wollte, da war es ihm verdorben, es selber zuwollen." Hier Goncourt: „Es war um sie aus schmerzlich
Violett und Hellem Golde ein feuchter Schimmer." Sein Ge-fühl war etwas Unfaßliches, „und auch aus gelbem Grunde;schmutzig Gelb, lechzend, verzückt, ermattet, ausröchelnd, ver-schmachtend, und mit violetten Tönen, aber nur ganz leise."„Das war die keusche Wollust. Da hatte er es perlgrau imGehirn, in schmächtiges Violett hinüber." Villiers de l'JsleAdam: „Er mußte die neue Liebe begründen... Im Stile
der Elektrizität und des Dampfes, darum handelte es sich.Eine Edison-Liebe... Ja, eine maschinenmäßige Liebe." EinGemisch von Baudelaire und Huysmans: „Im wogenden
Silberstaube des Lichtes erglühte von ihrem Rosenfleisch einholder, bebender Schein, aus schwarzblauen und hellgrünen