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Der Realismus.
Sinne: die Sprache, der Stil, der Aufbau, und diese sollenetwas eingehender geprüft werden.
Das Erste und Ursprünglichste, was man von einem Men-schen fordern darf, der sich herausnimmt, für das Publikum,also doch wohl auch für die Gebildeten seines Volks, berufs-mäßig zu schreiben, ist offenbar, daß er seiner Sprache mächtigsei. Von dem Deutsch Tovotes nun werden folgende Probeneine Vorstellung geben: „Im Restaurant eilten die Kellner mit...belegten Broten hin und her." „Es ist seltsam, wie in einerGroßstadt noch Jedermann Vergnügen daran haben kann, einesich allein befindliche Dame anzugaffen." „Ich bin es ge-wöhnt n. s. w." „Zweimal öffnete sie ein verkehrtes Zim-mer." (Er will offenbar sagen „das unrichtige".) „Der Hundschlug freudig mit dem Schwänze" und drei Zeilen darauf:„Das Herz schlug ihm bei dem Gedanken." (Wenn er schondie Ausdrücke verwechselt, so hätte er wenigstens sagen müssen:„Das Herz wedelte ihm bei dem Gedanken.") „Allnächtiglag sie." (Statt „allnächtlich".) „Er preßte die Handballenfest aus die Lider." (Der einzige „Ballen", den die deutscheSprache an der Handfläche kennt, ist der unter dem Daumen.Von „Handballen" hat kein Deutscher noch jemals Etwas ge-hört.) „Er ging die Potsdamer Straße lang." „Die dunkelnMöbeln." „Falten, die sich eng um Knie und Unterbeinelegen." (Er meint sichtlich „Unterschenkel".) „Lncie hatte ihrefrische Farbe wieder erhalten." (Diese drollige Verwechselungvon „erhalten" mit „bekommen" trifft man manchmal imMunde Ungebildeter an, die sich recht vornehm ausdrückenwollen und denen „bekommen" zu gewöhnlich scheint.) „Häufigwurden aus der Umgegend kleine Ausflüge nach hier gemacht."„Die nicht mit am Spiel theilnahm." „Sie wollte sichermannen." (Es wäre interessant, zu erfahren, wie eine Fraues anfängt, um sich zu „ermannen".) „Sie war begabt mitjenem Taktgefühl, das echte Zeichen angeborener Vornehmheit."