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Der Realismus.
Ziffern erklärt sich daraus, daß der erste den 1870er Krieg,der zweite den Sozialismus, der dritte den Mystizismus be-handelt. Diese drei Werke wendeten sich an eine Zeitstimmung.Sie schwammen mit einer Modeströmung. Alle anderen aberverdanken ihr Gluck den gemeinsten Trieben der Menge, ihrerbestialischen Leidenschaft für den Anblick des Verbrechens undder Wollust.
Zola mußte uothwendig Schule machen, einmal wegenseiner buchhändlerischen Erfolge, die das ganze Gesindel derschriftstellerischen Streber und Abschreiber in sein Kielwassertrieben, und dann wegen der Leichtigkeit, mit der seine auf-fallendsten Eigentümlichkeiten nachgeahmt werden können.Seine Aesthetik ist jedem Tagedieb zugänglich, der durchSchreibbewegungen seiner unsaubern Hand den Schriftsteller-Beruf entehrt. Nichtssagende, mechanische Herzählung gänzlichgleichgiltiger Anblicke unter dem Vorwände der Schilderungmacht Niemand Mühe. Platte Ausschweifung in den rohestenAusdrücken zu erzählen bringt jeder Bordell-Hausknecht fertig.Das einzige, was noch einige Schwierigkeit bereiten könnte,wäre die Erfindung einer Fabel, der Aufbau eines Gerüstesvon Handlung. Aber Zola, der nicht eine Spur von Fabulir-Talent hat, rühmt seinen Mangel als besonder» Vorzug undverkündet es als Kunstregel: der Dichter darf nichts zu er-zählen haben. Diese Kunstregel paßt den Mistkäfern, diehinter ihm einherkriechen, vortrefflich. Ihre Unfähigkeit wirdzu ihrer glänzendsten Eigenschaft. Sie wissen nichts, sie könnennichts und haben darum die besondere Eignung zur „Moderne",wie sie sich ausdrücken. In ihren sogenannten „Nomanen"gibt es keine Menschen, keine Charaktere, keine Schicksale, keineLagen, keine Begebenheiten, aber das macht ja gerade ihrenWerth aus, du bedauernswerther Philister, der du das nichteinsiehst!
Die Gerechtigkeit erfordert übrigens, unter den Nachahmern