Der Realismus.
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der unter den Balken der Decke den ewigen Dunst ansammelte,welcher hier wogte." „An der Zollschranke dauerte das Herden-getrappel in der Kälte des Morgens sort. . . Diese Mengebewahrte von fern eine kalkige Verwaschenheit, einen Mittel-ton, in welchem entfärbtes Blau und schmutziges Grau vor-herrschten. Manchmal blieb ein Arbeiter stehen, . . . währendrings um ihn die Anderen immer weitergingen, ohne ein Lachen,ohne ein zu einem Kameraden gesagtes Wort, die Wangenfahl, das Antlitz Paris zugekehrt, das sie, einen nach demandern, durch die mundaufsperrende Straße des FaubonrgPoissonniäre verschlang." „Und in dem Maße, wie er in dieStraße tauchte, wimmelten Blinde, Lahme, Krüppel ohne Beineum ihn, auch Einarmige, auch Einäugige, und Aussätzige mitihren Schwären, die einen aus den Häusern tretend, die an-deren aus den kleinen Nebenstraßen, noch andere aus Keller-löchern, heulend, blökend, kreischend, alle humpelnd, sichschleppend, dem Lichte znstürzend und sich im Schlammewälzend wie Nacktschnecken nach dem Regen." „Der Platzbot . . . den Anblick eines Meeres, in welches fünf oder sechsStraßen, wie ebenso viele Flußmündungen, jeden Augenblickneue Güsse von Köpfen spieen. . . Die große Treppe, an derunaufhörlich eine doppelte Strömung hinauf und herab stieg, . . .rieselte ununterbrochen auf den Platz wie ein Wasserfall ineinen See." „In der unruhigen Helligkeit der Flammeschienen sie sich zu bewegen. Es waren da Masken, die soaussahen, wie wenn sie lachten, Wasserspeier, die man kläffenzu hören glaubte, Salamander, die ins Feuer bliesen, Lind-würmer, die in den Qualm niesten." „Es waren nicht mehrdie kalten Schaufenster vom Morgen. Jetzt schienen sie wieerhitzt und bebend vom innern Schütteln. Leute betrachtetensie, stillstehende Frauen erdrückten einander vor den Spiegel-scheiben, eine ganze Menschenmenge, von Gier verthiert. Unddie Stoffe lebten in dieser Leidenschaft der Straße: die Spitzen