Druckschrift 
2 (1893)
Entstehung
Seite
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I. Zola und die Zolaschulen.

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flammte, das von der Hitzestrahlung des Schmiedeseuers ent-zündet ist."Als der Priester den Altar verließ, . . . bliebdie Sonne allein der Herr der Kirche. Sie hatte sich auf dasAltartuch gelegt, die Thür des Tabernakels mit leuchtendemGlanz entzündend, die Fruchtbarkeiten des Mai feiernd. EineWärme stieg von den Fliesen auf. Die gekalkten Wände, diegroße Jungfrau, der große Christus selbst, nahmen einenSchauer des Saftes" (!)an, wie wenn der Tod durch dieewige Jugend der Erde besiegt wäre."In einer Spalte derDachrinnen sandten zwei schöne Nelken in Blüthe, vom Haucheder Luft geschüttelt und wie belebt, einander übermüthigeGrüße zu."An einem Fenster reckte sich eine große Eberesche,streckte ihre Zweige durch die zerbrochenen Fensterscheiben,spreizte ihre Knospen, wie um ins Innere zu lugen."GegenOsten jagte der Morgenwind einige weiße Watteflocken über denHimmel, die er aus dem Nebelvließ der Hügel ausgerissenhatte."Die geschlossenen Fenster schliefen. Einige, da unddort, die lebhaft beleuchtet waren, öffneten Augen und schienengewisse Winkel schielen zu machen."Schon wurde da unddort auf dieser ganzen Fläche von Dächern etwas Rauch aus-gespieen, wie durch die Spalten einer Ungeheuern Solfatare."Eine elende Guillotine, verstohlen, unruhig, beschämt, dieimmer zu fürchten scheint, daß man sie bei frischer That er-tappt, so schnell verschwindet sie, nachdem sie ihren Streichvollführt hat. . ."Die Blase, dumpf ohne eine Flamme,ohne eine Fröhlichkeit im erloschenen Widerschein ihres Kupfers,fuhr fort, ihren Alkohol-Schweiß rinnen zu lassen, gleich einerlangsamen, eigensinnigen Quelle, die auf die Dauer den Saalüberschwemmen, aus die Boulevards hinaustreten, das ungeheureLoch Paris überfluten soll."Die Dampfmaschine ging ihrenSchritt, ohne Ruh und Rast, und schien ihre Stimme zu er-heben, bebend, schnaubend, den Ungeheuern Saal erfüllend. . .Es war wie der Athem des Raumes, ein brennender Athem,