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2 (1893)
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I. Zola und die Zolaschulen.

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eine Zeit, da in Frankreich noch nicht Mystizismus die Modewar. Damals waren beim schreibenden und schwatzenden TroßPositivismus und Naturwissenschaft die beliebten Schlagworte.Um sich bei dem Haufen zu empfehlen, mußte man vorschützen,Positivist und wissenschaftlich zu sein. Gewürzkrämer, Gast-wirthe, kleine Erfinder u. s. w. haben immer und überall dieGewohnheit, ihre Geschäfte oder Erzeugnisse mit einem Namenzu versehen, der an eine herrschende Vorstellung des Publikumsanknüpft. Heute empfiehlt sich ein Wirth oder Krämer durcheine Kneipezum Fortschritt" oder durch einen LadenzumWeltverkehr" und ein Fabrikant preist seine Maaren alselek-trische Hosenträger" odermagnetische Tinte" an. Wir habengesehen, daß die Nietzscheaner ihre Richtung als einepsycho-physiologische" bezeichnen. Aehnlich gab lange vor ihnen Zolaseinen Romanen das Reklame-Schildzum naturwissenschaft-lichen Versuche". Aber mit Naturwissenschaft und Versuch habenseine Romane ebenso wenig etwas zu schaffen wie die Tintemeines Beispiels mit Magnetismus und die Hosenträger mitElektrizität.

Zola rühmt seine Arbeitsmethode. Alle seine Werkegehen aus derBeobachtung" hervor. Die Wahrheit ist, daßer niebeobachtet", daß er nieins volle Menschenleben hin-eingegriffen" hat, sondern stets in der papierenen Welt ein-gesperrt geblieben ist und alle seine Stoffe aus dem eigenenGemüthe, alle seinerealistischen" Einzelheiten aus Zeitungenund kritiklos gelesenen Büchern geholt hat. Ich möchte nuran einzelne Fälle erinnern, in welchen ihm seine Quelle nach-gewiesen worden ist. Alle Angaben über das Leben, die Sitten,die Gewohnheiten, die Sprache der Pariser Arbeiter im^.ssoin-moir" sind der Studie von Denis Poulotlb>s sublime^ ent-lehnt. Das Abenteuer vonUns puKs ä'umour" ist denDenkwürdigkeiten von Casanova entnommen. Einzelne Züge,in welchen sich der Masochismus oder Passivismus des Grafen